Eukalyptusöl in der Duftlampe

Wissenswertes

Beim Eukalyptusöl handelt es sich um das ätherische Öl eines bestimmten Eukalyptusbaums (lateinisch: Eucalyptus globulus Labillardière). Aus 50 kg Zweigen und Blättern gewinnt man durch Wasserdampfdestilation 1 kg ätherisches Öl. Es ist farblos mit kampferartigem Geruch und mildem, leicht bitterem und kühlendem Geschmack.

 

Wirkungen

Eukalyptusöl wirkt auswurffördernd, krampflösend, lokal leicht durchblutungsanregend und fördert den Schleimabtransport.

 

Anwendungsgebiete

Eukalyptusöl hat sich innerlich und äußerlich bei Erkältungskrankheiten der Luftwege bewährt, äußerlich bei rheumatischen Beschwerden.

 

Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

Geben Sie erst das Wasser, dann das Duftöl in die Lampe. Es genügt, die Lampe ein bis zwei Stunden – unter Aufsicht! – brennen zu lassen. Nach Benutzung ist eine Säuberung mit Alkohol, Essig und Spülmittel gegen Harze und Kalke zu empfehlen.

 

Bitte beachten Sie:

Die Verdunstungsschale sollte nicht zu klein sein und ihr Abstand zur Wärmequelle mindestens 10 cm betragen, da ansonsten das Wasser zu schnell verdampft und die Ölrückstände einbrennen oder das Wasser zu kochen beginnt, was eine Veränderung der Duftqualität und Wirkung zur Folge haben kann.

Wenn Sie kein destilliertes Wasser verwenden kann das zur Verkalkung der Verdunstungsschale führen.

 

Wichtige Hinweise zur Anwendung von Eukalyptusöl-Zubereitungen

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. So kann es in seltenen Fällen nach Einnahme von Eukalyptusöl-Zubereitungen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Außerdem bewirkt Eukalyptusöl eine Anregung des fremdstoffabbauenden Enzymsystems in der Leber. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann dadurch abgeschwächt und/oder verkürzt werden.

Nicht verwendet werden dürfen Eukalyptusöl-Zubereitungen innerlich bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm- oder Gallenwegsbereich, sowie bei schweren Lebererkrankungen. Äußerlich dürfen Eukalyptusöl-Zubereitungen nicht im Bereich des Gesichts, speziell der Nase, bei Säuglingen und Kleinkindern aufgetragen werden.

Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.


Literaturquellen





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